»Unfug« Lustige Shirts und listiger Konsum

Von Raban Ruddigkeit 18. Oktober 2011 Kommentare 0

Christof Görs schreibt: »Ich studiere Kommunikationsdesign bzw. Communication Arts (so heißt der Master) an der HBK Braunschweig. Bei meinem letzten Projekt entschloß ich mich, meine persönlichen Überzeugungen (strategischer Konsum) und meine Sammelleidenschaft (T-Shirts) zu einem Projekt zu verbinden.

Wie schon erwähnt, betreibe ich strategischen Konsum und da ich das Angebot an umweltfreundlich und fair produzierten Shirts eher mager fand, beschloß ich mich im Rahmen eines Uniprojektes mit diesem Problem zu beschäftigen. In diesem Projekt stellte ich vor allem fogende Fragen. Zum einen wollte ich herausfinden, ob man Shirts umweltfreundlich und fair produzieren kann und dabei noch mit den Preisen der großen Marken mithalten kann. Zum anderen wollte ich herausfinden, was ein Shirt, zu einem »Lieblingsshirt« macht. Als der theoretische Teil des Projektes abgeschloßen war, entschloß ich mich, meine gewonnenen Erkenntnisse auch in die Praxis umzusetzen und gründete das Label Unfug Clothing. Ich will eine Alternative zu den großen Modehäusern sein und soweit es möglich ist, das Label dafür einsetzen, auch andere unterstützenswerte Projekte zu födern (siehe Spendenshirts). Als Rohlinge benutze ich ausschließlich EarthPositiv Rohlinge. Diese zeichnen sich durch folgendes aus:

Kontrollierte Mindestlöhne, keine Kinderarbeit, 100% Biobaumwolle/ organic cotton, faire Arbeitsbedingungen, 90% CO2 eingespart, Schadstoffgeprüfte Textilien: Öko-Tex Standard 100, Klasse 1, wassersparende Produktion

Desweiteren laufen unsere Server mit Ökostrom und alle Geschäftspapiere sind auf Recyclingpapier gedruckt. Wir verzichten komplett auf Flyer und Werbung mit Aufklebern, um Müll zu vermeiden. Wir versenden unsere Waren als Maxibriefe mit DHL GOGREEN. Alle unsere Produktionspartner befinden sich in einem Umkreis von maximal 300km, um lange Versandwege zu vermeiden.

Das Label zeichnet sich auch noch durch folgende Punkte aus: Als erstes die Limitierung. Alle Produkte sind streng limitiert und werden auch nicht nachproduziert, denn wie heißt es doch so schön: “Der schnelle Vogel hat den größten Wurm”, oder so. Kein Entwurf der ersten Kollektion wurde mehr als 100mal produziert.

Als zweites faire und umweltfreundliche Produktion. Einige Shirts sind mit Spenden an Umweltprojekte gekoppelt, denn, auch wenn es einem nicht gefällt, ohne Geld, können die Umweltorganisationen auch nicht viel bewirken.

Zu guter Letzt gibt es da noch die Unikatartikel, die in mühevoller Handarbeit so vollendet werden, dass jedes sich vom anderen unterscheidet und somit zum Einzelstück wird. Nähere Infos findet man in den Artikelbeschreibungen der jeweiligen Artikel.«

http://www.unfug-shop.com

Wir von Freistil-online finden, dass die Shirts darüber hinaus vor allem lustig sind und sehr passabel gezeichnet.